Ein Kontaktgrill grillt von beiden Seiten gleichzeitig – das halbiert die Garzeit und erspart das Wenden. Für Steaks, Paninis und Gemüse ist er in der Küche oft praktischer als der Grill auf dem Balkon, weil er in fünf Minuten einsatzbereit ist. Der Unterschied zwischen den Geräten liegt in der Temperaturregelung und in der Reinigung.
Worauf es beim Kauf ankommt
Zwei Bauarten sind verbreitet: Geräte mit fester Deckelhöhe pressen das Grillgut zusammen – gut für Paninis, schlecht für dicke Steaks. Modelle mit schwimmend gelagertem Deckel passen sich der Höhe an. Wer beides nutzen will, achtet auf einen aufklappbaren Deckel mit 180-Grad-Stellung.
- Schwimmender Deckel: passt sich der Dicke des Grillguts an, statt es zu quetschen
- Temperaturregelung: stufenlos ist besser als eine feste Betriebstemperatur
- Herausnehmbare Platten: entscheiden darüber, ob die Reinigung fünf Minuten oder zwanzig dauert
- 180-Grad-Öffnung: verdoppelt die Grillfläche für flaches Grillgut
- Fettauffangschale: muss sicher sitzen und leicht zu entnehmen sein
Platz 1: WMF Lono Master-Grill mit 50 x 28 Zentimetern

Der große Wurf unter den Tischgrills: Er lässt sich auf 180 Grad öffnen und verdoppelt damit die Fläche, die Temperatur ist stufenlos regelbar, und die Platten kommen zum Reinigen heraus. Hier auf Amazon ansehen.
- Große Grillfläche von 50 x 28 Zentimetern
- Auf 180 Grad aufklappbar – Kontaktgrill oder Tischgrill
- Stufenlose Temperaturregelung
- Herausnehmbare, spülmaschinengeeignete Platten
- Höherer Preis und deutlich mehr Platzbedarf
Platz 2: Russell Hobbs Multifunktionsgerät 3-in-1

Ein Gerät, drei Plattensätze: Sandwich, Waffel und Grill. Für Haushalte, die alle drei gelegentlich nutzen, ist das die platzsparendste Lösung – und die günstigste. Hier auf Amazon ansehen.
- Wechselplatten für Sandwich, Waffel und Grill
- Ein Gerät statt drei – spart Schrankplatz
- Platten sind herausnehmbar und leicht zu reinigen
- Antihaftbeschichtung auf allen Plattensätzen
- Feste Betriebstemperatur ohne Regler
Platz 3: Tefal Kontaktgrill Inicio

Der kompakte Einstieg: schneller Aufheizvorgang, schräg gestellte Platten für den Fettablauf und ein Preis, bei dem man nicht lange überlegen muss. Hier auf Amazon ansehen.
- Kompakte Bauform für kleine Küchen
- Geneigte Platten leiten Fett in die Auffangschale
- Antihaftbeschichtung, leicht abzuwischen
- Schnell einsatzbereit
- Fester Deckelanschlag – für dicke Steaks weniger geeignet
Fazit
Wer vor allem Paninis und Sandwiches macht, ist mit einem einfachen Kontaktgrill bestens bedient. Sobald dickeres Grillgut dazukommt – Steaks, Hähnchenbrust, Gemüsescheiben –, lohnt der Aufpreis für einen schwimmenden Deckel und eine echte Temperaturregelung. Und das Kriterium, das über die tatsächliche Nutzung entscheidet, ist banal: Ein Gerät mit herausnehmbaren Platten wird benutzt, eines mit fest verbauten Platten steht nach dem dritten Mal im Schrank, weil die Reinigung nervt.
